Verfasst von: samuelschuermann | Juli 10, 2009

Interaktives Wirtschaftsmodell

Die Finanzkrise dominiert schon seit Monaten die Berichterstattung. Viele Artikel werden geschrieben, um zu erklären, wie es zu der Krise kommen konnte. Man hört viel über die Amerikaner, bei denen alles begonnen hat, und von den weltweiten Auswirkungen, nämlich das irgendwie alle Länder in der ein oder anderen Weise von der Krise betroffen sind. Experten streiten über verschiedene Fragen, beispielsweise ob es nun zur Inflation oder Deflation kommt und ob die Währung an Rohstoffe gebunden werden sollte oder nicht.

Obwohl bei vielen Menschen in Deutschland die Krise vielleicht noch nicht im persönlichen Leben angekommen ist, eine Umfrage hat ergeben, dass die meisten von keiner Verschlechterung der persönlichen Situation in der nahen Zukunft ausgehen, kann man sich dem Thema in den Medien wohl kaum entziehen.

Neben der Frage, was man aus der Krise lernen kann, welche Veränderungen es im Wirtschaftssystem geben muss und vor allem was ein möglicher Krisenherd sein kann, wird viel über Maßnahmen gesprochen, die dringenst benötigte Problemlösungen für das Hier und Jetzt darstellen.

Auf boerse.ARD.de gibt es jetzt ein interaktives Wirtschaftsmodell. Das Modell wurde in Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Mainz erstellt. Man kann Faktoren wie Leitzins, Investitionen, Steuern, Geldmenge, Kreditvergabe und Konsum beeinflussen. Je nachdem wie man die Faktoren verändert, ergeben sich verschiedene Reaktionen in den volkswirtschaftlichen Größen Inflation und Arbeitslosigkeit, aber auch auf Verbraucherseite bezüglich den Einnahmen und Ausgaben.

Zum interaktiven Wirtschaftsmodel „Wie Wirtschaft wirkt“.


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