Nach meinem wöchentlichen Campusbesuch habe ich heute an der Auswertung der DISG-Persönlichkeits- und Gabentests gearbeitet. Im Januar haben wir diese mit einigen Leuten in der Gemeinde gemacht und mir wurde diese Woche die Auswertung aufgetragen. Also galt es alle Daten im Laptop zu erfassen und dann ein paar Diagramme zu erstellen.
Es ist ziemlich interessant zu wissen, mit welchen Leuten man zusammenarbeitet. Gerade im Gemeindebereich ist es wichtig zu wissen, ob die Leute, die kommen eigentlich menschenorientiert oder arbeitsorientiert sind. Sind sie menschenorientiert, dann kann die Arbeit schon mal auf der Strecke bleiben; sind sie arbeitsorientiert, dann muss man sich mehr um den Beziehungsfaktor kümmern. Ebenso sind die Gaben wichtig: Wer hat welche Fähigkeiten und wie kann man wen am besten einsetzen?
Aber kommen wir zum eigentlichen Teil dieses Eintrags. Weiter geht’s mit dem zweiten Teil meiner Serie zu kulturellen Dingen, die man im Ausland lernen darf.
Du bist Deutscher, wenn …
… du Jeans besitzt, die eine andere Farbe als blau haben.
… du 40 Stunden die Woche arbeitest und 6 Wochen Urlaub im Jahr hast und dich dennoch über schwere Zeiten beklagst. (Ja, Leute machen sich über die Deutschen lustig, die darüberhinaus ja auch noch soo viele Feiertage haben. Wie gut es uns doch geht!)
… deine Kindheitsernährung aus Alete und Zwieback bestand und deine Universitätsernährung aus Miracoli und Döner.
… du Leute anschreist, die unachtsam über die Straße gehen.
… du denkst, dass Studiengebühren ein Verbrechen sind. (Ich sag nurPenn State: $45,000 pro Jahr…)
… deine erste Kassette Benjamin Blümchen und Bibi Blocksberg war.
… du einen englischen Satz mit „…or?“ beendet hast.
… du mindestens einen Manta-Witz erzählen kannst.

normale blaue Jeans sind in Deutschland modisch aber ein “NoGo”, jedenfalls in unserem Alter.
Von: Marcel Meier am März 20, 2008
um 12:47
wieso?
Von: Christine am März 20, 2008
um 1:55
…versteh ich auch nicht…
Von: samuelschuermann am März 20, 2008
um 2:19
ich wollte euch jetzt einen coolen artikel liefern, den ich kürzlich zum thema jeans gelesen habe, aber wie das in den weiten des internets manchmal so ist – ich finde ihn nicht mehr.
klar ist es ansichtssache, ob das, was man trägt, gut an einem aussieht oder nicht. der artikel sprach aber davon – und da bin ich genau der gleichen meinung – das jeans in standardblau zu “bubihaft” (achtung: eigene wortwahl) aussähen und daher aus der mode seien.
Von: Marcel Meier am März 20, 2008
um 5:13