Ja, ihr habt richtig gelesen: 40h ohne Internet. Immer wenn bei uns das Internet mal wieder nicht klappt, sage ich Jorn und Bonnie, dass der globale Samuel Schürmann für heute tot ist. Naja, was soll ich sagen? Ohne Internet ist schon echt schlecht, wenn mans braucht. Ich gebe zu, dass 50% meiner Tätigkeiten im Internet nicht zwangsläufig „wichtig“ sind, aber die anderen 50% sind es.
Also was lässt sich über diese 40h ohne Internet sagen? Nun, ich habe 2h Frisbeegolf gespielt und dann 2h Racketball. Racketball habe ich zum ersten Mal gespielt und es hat sehr viel Spaß gemacht. Dummerweise lassen sich damit keine 40h füllen, also ich beschlossen einen weiteren Teil meiner Zeit am Telefon mit Verizon (unserem Internetprovider) zu verbringen.
Und dazu lässt sich nur folgendes sagen: Ich mage es absolut nicht, wenn Unternehmen ihren technischen Support in andere Länder verlagern. Verizons technischer Support ist in Indien und den Philippinen. Das Problem daran:
1. Ich kann die Leute kaum verstehen.
2. Die haben einfach keine Ahnung und ich weiß von vornherein mehr als sie und wo das Problem liegt.
3. Es hat 3 1/2 h gedauert um einen Schritt zu machen, den man in 5 Minuten machen kann. 3 1/2 h am Telefon! aaargl
Ach übrigens: Ich habe am Freitag „Vantage Point“ gesehen. Für alle Leute, die in den Staaten sind: Geht in die Kinos und schaut es euch an. Für den Rest in Deutschland: Abwarten und Tee trinken und dann unbedingt ins Kino!
Der Film war sehr gut, aber es gibt da etwas was ich euch erzählen muss.
Obwohl mir hier in den Staaten schon einige „afroamerikanische“ Leute über den Weg gekommen sind, hatte ich im Kino ein ganz besonderes Erlebnis. Hinter mir saßen 4 afroamerikanische Mädels, die wärend des gesamten(!) Filmes „woooooooooo“ und „waaaaaaa“ und „can you beliiiiiieve it?“ und „noooooo way“ von sich gegeben haben. Ich kann euch sagen: Das war eine enorme Nervenherausforderung. Wäre der Film 10 Minuten länger gewesen, wäre ich vielleicht ausgeflippt… Jorn sagte mir hinterher, dass das Teil der Kultur ist…… zum Glück sind nicht alle Afroamerikaner so!
